Ich war Hitlerjunge Salomon Rezension Sally Perel
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Ich war Hitlerjunge Salomon von Sally Perel – Rezension

12. Oktober 2016

Bei diesem Buch handelt es sich um ein Rezensionsexemplar.

Ein ehrliches, mitreißendes und beeindruckendes Buch, dass Weltgeschehen beschreibt.

Kurzinfo
Ich war Hitlerjunge Salomon Rezension Sally Perel
Bildquelle: Randomhouse
Titel: Ich war Hitlerjunge Salomon*/**
Autor: Sally Perel
Verlag: Heyne fliegt
Erstausgabe: 01.05.1993
Seite: 256
Format: Taschenbuch
Preis: € 8,99 [D] € 9,30 [A]

Inhalt

„Sally Perel ist sechzehn, als er 1941 von den Nazis gefangen genommen wird. Er ist Jude und schon seit Jahren auf der Flucht. Er weiß, dass er nur eine Chance hat: seine Papiere entsorgen und eine andere Identität annehmen. Der Mut der Verzweiflung macht aus ihm Jupp Perjell, das jüngste Mitglied der deutschen Wehrmacht. Ein Jahr lang lebt er mit den Soldaten an der Ostfront und unterstützt sie als Dolmetscher. Danach schickt man ihn nach Braunschweig, wo er bis Kriegsende inkognito in einem Internat der Hitlerjugend bleibt. Sally Perels Autobiografie ist ein ebenso berührendes wie bemerkenswertes Dokument, das nichts von seiner Eindringlichkeit verloren hat.“
Quelle: randomhouse

Der Schreibstil

Der Schreibstil hat mich von der ersten Sekunde gepackt. Bei „Ich war Hitlerjunge Salomon“ handelt es sich um eine Kriegsbiographie, die mich tief berührt hat. Der flüssige und packende Schreibstil hat mich sofort gefangen und bis zur letzen Seite nicht mehr losgelassen. Da der Schreibstil sehr einfach ist, dadurch aber auch einfach verständlich, ist es leicht dem Geschriebenen zu folgen und in der Geschichte beziehungsweise den Erlebnissen von Salomon einzutauchen.

Mein Fazit

Ein Fazit zu diesem Buch zu schreiben fällt mir wirklich schwer. Denn das Geschriebene ist nicht der Fantasie eines begabten Autors entsprungen. Es ist echt. Es ist passiert. Und ganz ehrlich, wenn man die Welt, so wie sie heute ist, sich anschaut, dann könnte es auch irgendwie wieder passieren. Die Kriegszeit hat mich schon immer sehr interessiert, hat mir doch mein Opa früher regelmäßig von seinen Erfahrungen erzählt. In der 10. Klasse durfte ich dann sogar Zeitzeugen befragen und war tief beeindruckt, aber auch erschüttert von ihren Erzählungen und genauso ging es mir mit „Ich war Hitlerjunge Salomon“ auch. Es hat mich gepackt und ich konnte danach nicht sofort ein anderes Buch weiterlesen, denn es ist eben keine reine Fiktion. Es ist ein Buch über die Erlebnisse des 16-Jährigen Juden Salomon Perel, der Dank einer wahrscheinlich lebensrettenden Lüge als Josef Perjell zu einem Hitlerjungen wird.

Für mich sollte „Ich war Hitlerjunge Salomon“ genauso wie „Das Tagebuch der Anne Frank“ zu Pflichtlektüren in höheren Klassen gehören, denn beide Bücher zeigen auf traurige Weise, was passieren kann und was sich keinesfalls in der Weltgeschichte wiederholen sollte.


*Rezension Exemplar – Das Buch wurde mir vom Verlag kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Ich vertrete allein meine Meinung.
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