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Rezension | Roman

Fremdes Leben von Petra Hammesfahr

13. Oktober 2016

Bei diesem Buch handelt es sich um ein Rezensionsexemplar. Dieser Text enthält Werbung in Form von Affiliate Links.

Zu Beginn packen und ein Pageturnern, dann allerdings zum Schluss sehr mau.

Kurzinfo
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Bildrechte: randomhouse

Titel: Fremdes Leben*/**
Preis: 9,99 € / 15,99 € / 19,99 € (Taschenbuch / eBook / Hardcover)
Gebundene Ausgabe: 496 Seiten
Verlag: Diana Verlag (8. März 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453358937
ISBN-13: 978-3453358935

Inhalt

„“Mach sie tot, mach sie tot!“ Mit diesen Worten im Kopf erwacht eine Frau auf einer Intensivstation. Doch wer hat das gesagt? War sie gemeint? Wer ist sie überhaupt? Fast zwei Jahre soll sie im Koma gelegen haben, doch sie weiß nichts mehr. Den Mann, der sie mit Claudia anspricht und sich als ihr Ehemann Carsten Beermann vorstellt, kennt sie nicht. Auch der erwachsene Sohn, der von seiner leidvollen Kindheit erzählt, ist ihr fremd. Erst als sie sich an einen kleinen Jungen erinnert, der in einer brennenden Wohnung nach seiner Mutter ruft, keimt in ihr ein entsetzlicher Verdacht …“
Quelle: randomhouse

Mein Fazit

Ein Leben zu führen, das einem selber nicht gehört – eine erschreckende Vorstellung. Doch genau mit diesem Gefühl wird man gleich auf den ersten Seiten von „Fremdes Leben“ konfrontiert, als man miterlebt wie Claudia aus ihrem Koma erwacht und sich an nichts mehr erinnern kann.

Auch wenn vorne drauf Roman steht, so kommt für mich doch zwischendrin sehr das Gefühl eines Krimis oder Thrillers auf. Dank dem Schreibstil von Petra Hammesfahr kann man sich wirklich gut in Claudia hineinversetzen und spürt ihre Angst, Verwirrung und Hilflosigkeit am eigenen Körper. Die Autorin verarbeitet den Zwiespalt der menschlichen Seele unglaublich gut und verweißt auch auf die Abgründe menschlichen Handelns.

Die Autorin beschreibt den Weg von Claudia zurück in ihr altes Leben vor dem Koma, leider wirkt es an manchen Stellen doch sehr langatmig und gewollt gezogen, so als hätte man die 496 Seiten unbedingt alle schaffen müssen und wäre mit einem 300 Seiten Buch nicht zufrieden gewesen. Generell wirkte die Hauptgeschichte gut durchdacht, dafür hatten die Nebenstränge manchmal komische und, für mich nicht nachvollziehbare, Wirrungen und Wendungen, die den Lesespaß ebenfalls ein bisschen bremsten.

Zu Beginn war die Spannung noch groß und ich fieberte mit Claudia mit, doch leider verlor sich am Ende die Spannung zwischen den Seiten und die Geschichte plätscherte nur noch so ein bisschen vor sich hin. Mit dem Blick auf die Einordnung Roman war es tatsächlich eigentlich ein tolles Buch, doch der Anfang hat so viel mehr Spannung und Geheimnisse versprochen, so dass ich nach ein paar Seiten, glaube ich, zu hohe Erwartungen an das Buch hatte.


*Rezension Exemplar – Das Buch wurde mir vom Verlag kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Ich vertrete allein meine Meinung.
**Affiliate Link – Wenn Du auf diesen Link kaufst, erhalte ich eine klitzekleine Provision – für dich wird das Buch dadurch keinesfalls teurer

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